Neue Künstler
Neue Künstler zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Offenheit und Vielfalt aus – in ihrer Themenwahl ebenso wie in der Wahl ihrer Medien. Viele von ihnen arbeiten interdisziplinär, nutzen digitale Plattformen ebenso selbstverständlich wie klassische Techniken und bewegen sich oft bewusst jenseits etablierter Institutionen. Was sie verbindet, ist weniger ein einheitlicher Stil als eine Haltung: Der Wunsch, mit ihrer Kunst auf aktuelle gesellschaftliche Fragen zu reagieren, neue Ausdrucksformen zu finden und bestehende Grenzen – zwischen Genres, Kulturen und Identitäten – zu hinterfragen. In einer zunehmend vernetzten Welt nutzen neue Künstler digitale Kanäle nicht nur zur Verbreitung, sondern auch als Teil ihres kreativen Prozesses.
Dinkerkushaus
Sabina Noack
Ich bin Künstlerin mit einer tiefen Leidenschaft für Form und Farbe. Nach vielen Jahren in der Textilbranche, habe ich ein feines Gespür für Ästhetik, Farbkompositionen, Struktur und Stil entwickelt. Elemente, die sich heute in meiner künstlerischen Arbeit widerspiegeln. Der Leistungssport hat mir die Dynamik geschenkt: das pulsierende Tempo, die Körperlichkeit, das Austesten von Grenzen. In der Reihe „Sports Edition“ lebt dieses Momentum weiter. Linien werden zu Bewegungen, Formen zu Impulsen und jede Fläche spiegelt den Rhythmus eines Moments. Vor rund zehn Jahren begann ich mich intensiv mit abstrakter Malerei zu beschäftigen. Meine Werke entstehen aus einer Faszination für natürliche Prozesse und Phänomene für Licht, Bewegung, Struktur und Vergänglichkeit. Inspiration finde ich in der Natur ebenso wie in der Welt der Mode, des Designs und des Sports. Zwei Bereiche, die für mich eng miteinander verbunden sind. Meine Bildsprache zeichnet sich durch klare Farbübergänge, weiche Formen und eine organische Dynamik aus. In meiner Arbeit suche ich stets nach einer Balance zwischen Kontrolle und Zufall. Übereinanderliegende Strukturen spiegeln für mich Erinnerungen, Begegnungen und Lebenswege, die mal tiefgründig, kraftvoll, aber immer offen und harmonisch mit der Zuversicht neue Wege zu gehen und sich Auszuprobieren, wider.
Karin Delsing
Schon immer habe ich eine Affinität zu Papier und Wörtern, die ich aber erst vor ca. 12 Jahren im künstlerischen Bereich umgesetzt habe.
Begonnen habe ich mit einem Copperplate-Workshop bei Sabine Danielzig, Solingen. Allerdings stellte ich schnell fest, dass die feine Schrift nicht die ist, mit der ich mich ausdrücken möchte. Zudem entwickelte sich im Laufe der Jahre die Idee, Wörter und Texte mit Farbe zu verbinden.
In unterschiedlichen Workshops bei z.B. Marí Bohley, Birgit Nass, Massimo Polello, Laurie Docter, Loredana Zega habe ich verschiedene Techniken und Umgang mit Materialien und Werkzeugen erlernt, die ich im Laufe der Zeit mit eigenen Ideen und Techniken umgesetzt habe.
Durch meine Präsenz in sozialen Medien (INSTA karindepunkt) wurde im letzten Jahr das Schrift-Art-Festival auf mich aufmerksam und gab mir die Möglichkeit, im April 2024 in der alten Dreherei in Mülheim zum ersten Mal meine Arbeiten auszustellen.
Jetzt gibt mir die Galerie Dagmar Reimus, die schon immer auch unbekannten Künstlern in ihren Räumen die Chance gab, sich zu zeigen, die Gelegenheit meine Arbeiten auszustellen
Vielen Dank dafür!
Antje Schröder
Jedes wahre Kunstwerk offenbart ein Stück der Seele seines Schöpfers.
Hier finden Sie vergangene Ausstellungen.

